Caterpillar F-Serie

Bei der neuen F-Serie hat Caterpillar nicht nur den Kraftstoffverbrauch und die Leistung verbessert, sondern auch einen deutlichen Gewinn an Sicherheit erzielt. Mensch und Maschine werden dabei als System verstanden, um allen modernen Anforderungen an eine optimale Verfügbarkeit gerecht zu werden.
Die wichtigsten Änderungen im Vergleich zu den Vorgänger-Serien sind eine automatische Retardersteuerung, optional eine Motorkompressionsbremse, ein Getriebe mit elektronischer Kupplungsmodulation, eine neue Fahrerkabine, die ACERT-Motorentechnologie sowie eine neue Muldenkonstruktion.Die Baureihe F ist mit vollhydraulischen statt mit drucklufthydraulischen Bremsen ausgerüstet, wodurch die Bremssteuerung einfacher und zuverlässiger funktioniert. Die automatische Bremssteuerung erhöht die Betriebssicherheit der Maschinen, entlastet den Fahrer, verhindert Fehlbedienungen und erhöht die Lebensdauer der Reifen, da ein Schlupfen der Räder sehr einfach verhindert werden kann. Schließlich werden so auch die Kosten im Wegebau reduziert.

Diese zahlreichen Vorteile, insbesondere die verbesserte Betriebssicherheit der Maschine, haben Caterpillar dazu bewogen, die automatische Steuerung als Standardausrüstung festzulegen. Um die Bremsleistung darüber hinaus noch verbessern zu können, bietet Cat zusätzlich ein Motorkompressionsbremssystem an, das die Dauerbremsleistung noch einmal verbessert. So können bergab bis zu 35 Prozent höhere Geschwindigkeiten gefahren werden. Über die Bremsensteuerung hinaus wurde auch das Ansprechverhalten des Getriebes verbessert. Neu ist auch die Kommunikation zwischen Motor und Getriebe via Datenbus, so dass der Kupplungsdruck gemäß den Einsatzbedingungen elektronisch moduliert wird. So können Schaltkomfort und maximale Leistung bei bestmöglicher Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sichergestellt werden.

Neue Technologie bedeutet Verbesserung für den Kunden

Bei der Neuentwicklung der Muldenkipper wurde der Fahrer in den Mittelpunkt gestellt. Deshalb hat Caterpillar im Bereich Sicherheit und Fahrerergonomie keine Kompromisse gemacht. Schon von außen betrachtet, lässt das neue Design den Sicherheitsaspekt deutlich erkennen. Da die meisten Fahrerunfälle beim Auf- und Absteigen passieren, wurde die Aufstiegsleiter durch einen treppenartigen Zugang ersetzt. Außerdem sind die Sichtverhältnisse in der Kabine dank einer großzügigen Verglasung deutlich besser. Bei den Modellen 770F und 772F ist die Kabine zudem in der Mitte der Maschine angeordnet, so dass beide Seiten gleichermaßen gut eingesehen werden können.
Des Weiteren ermöglichen bei allen Modellen beheizte Spiegel gute Sichtverhältnisse nach hinten, unabhängig von der Witterung. Den gefährlichen Bereich direkt hinter der Maschine kann der Fahrer durch eine Kamera einsehen. Eine Klimaanlage und ein luftgefederter Kontursitz erhalten die Leistungsfähigkeit des Fahrers und ein neues Informationsmodul kann leicht und zuverlässig abgelesen werden. Der Verschleiß der Maschinen wurde durch eine neuartige Muldenkonstruktion reduziert. Die Doppel-V-Mulde wird in aufwändiger „Sandwich-Bauweise“ gefertigt. Der Bodengrund besteht aus einem zähen Grundstahl, der vorzügliche Verwindungsmöglichkeiten bei gleichzeitig guter Schweißbarkeit ermöglicht. Ein zweiter Boden bietet hervorragenden Verschleißschutz. Aufgrund der größeren Elastizität kann sich die Mulde besser den Verwindungen anpassen und entlastet somit den Rahmen, wodurch dessen Dauerhaltbarkeit weiter verbessert wird.

Kraftstoffverbrauch verringert


Bezüglich der Motoren profitieren Cat-Kunden nun auch bei den Mulden von der zukunftweisenden ACERT-Technologie des Weltmarktführers, die für optimalen Kraftstoffverbrauch, Langlebigkeit und reduzierte Abgasemissionen bei gleichzeitig hoher Leistung und harmonischer Kraftentfaltung sorgen. Alle Motoren mit dieser Technologie unterschreiten deutlich die Grenzwerte nach der EU-Stufe IIIA. Mit Einführung der neuen F-Serie ersetzen die Baureihen 773F, 775F und 777F die gleichen Reihen der Serien E bzw. D. Der 770F ersetzt die Modelle 769 und 771, der 772F hingegen ist mit einer Nutzlast von rund 45 Tonnen eine Maschine in einer völlig neuen Klasse.


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