Bei den Jungheinrich-Fahrzeugterminals handelt es sich um die Modelle 2450 und 2475. Diese werden auf Kundenwunsch bereits ab Werk am Stapler montiert ausgeliefert. Zur Auswahl stehen hierbei zwei Displaygrößen. Das Modell vom Typ 2475 verfügt über ein 10,4 Zoll großes Display mit hinreichend Platz für komplexe Informationen wie z. B. Kommissionierlisten. Das Modell vom Typ 2450 hingegen ist mit 5,7 Zoll vergleichsweise kompakt und kann somit beispielweise für reine Transportaufgaben eingesetzt werden. Ebenfalls ab Werk erhältlich sind Handscanner in kabelgebundener Ausführung. "Jungheinrich hat selbstverständlich eine Vielzahl an Terminals in seinem Repertoire", erläutert Dr. Markus Heinecker, Leiter Warehouse Management Systeme bei Jungheinrich. "Diese beiden Modelle jedoch decken die Logistikanforderungen unserer Kunden am besten ab. Sie sind daher mit nahezu allen Jungheinrich-Fahrzeugen ab Werk bestellbar.
Gut gerüstet für den harten Alltag
Aufgrund der Vielzahl an Schnittstellen sind die Jungheinrich-Fahrzeugterminals in der Praxis flexibel einsetzbar. Die Geräte besitzen ein robustes Gehäuse und eine schockfeste Flash Disk. Heinecker: Im Gegensatz zu einer normalen Festplatte hat diese keinerlei bewegliche Teile und ist somit sehr gut gegen Auswirkungen von Stößen und Vibrationen geschützt. Vor allem für den harten Alltag auf einem Gabelstapler sind die Terminals damit bestens gerüstet. Auf den Terminals sind die von herkömmlichen Computern gewohnten Windows-Umgebungen installiert, die speziell an Situationen im Staplerbetrieb angepasst sind. Zudem ist die Stabilität der Betriebssysteme auch bei Betätigung des Notausschalters jederzeit gewährleistet.
Wartung und Ersatzteilversorgung
Stapler und Terminal bilden nicht nur physisch eine Einheit, sondern sie werden auch hinsichtlich weiterer Jungheinrich-Dienstleistungen als Eins behandelt, so Heinecker weiter. Der Jungheinrich-Kundendienst übernimmt Wartung und Service für die Terminals und organisiert - falls notwendig - die Ersatzteilversorgung. Das Terminal kann außerdem in die Full-Service-Rate des Staplers eingebunden oder gemeinsam mit dem Stapler finanziert bzw. geleast werden.
Darüber hinaus sorgt Jungheinrich gegebenenfalls für die komplette Installation eines neuen Datenfunksystems. Hierbei steht das Hamburger Unternehmen seinen Kunden mit einem entsprechenden Komplettprogramm zur Seite. Dieses besteht unter anderem aus einer WLAN-Umgebung inklusive Funkzugängen, Schnittstellen zu nahezu jedem übergeordneten Software-System, Fahrzeug- und Handheld-Terminals, Scannern sowie mobilen Arbeitsplätzen und Netzwerk-Druckern. Für eine optimale WLAN-Abdeckung ist die Anzahl und Position der Funkzugänge (Access-Points) entscheidend, erläutert Dr. Markus Heinecker. Um diese zu gewährleisten, hat Jungheinrich verschiedene Verfahren in seiner Angebotspalette.
Optimales Datenfunknetz
"Die klassische Funkmessung kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn das Lager bereits steht und auch komplett befüllt ist", so Heinecker weiter. Wenn im Rahmen von Lagerneuplanungen beispielsweise die Regale noch nicht stehen oder noch nicht befüllt sind, liefert die Funkmessung kaum aussagekräftige Ergebnisse. Gerade diese Faktoren hätten jedoch erheblichen Einfluss auf die Ausbreitungsdichte des Funknetzes. In diesen Fällen bietet sich die Jungheinrich-WLAN-Simulation an. Markus Heinecker: "Auf Basis des Lagerlayouts sowie zusätzlicher Informationen über die zu lagernden Artikel wird eine realitätsnahe Darstellung des späteren Datenfunknetzes erzeugt. Dabei werden vor allem dämpfende Elemente wie Regale oder Gitterboxen, Metall oder Kunststoffteile entsprechend berücksichtigt." Anhand der Ergebnisse wird die Datenfunkanlage durch Jungheinrich installiert und in Betrieb genommen. Anschließend können die vorher simulierten Daten mittels der Jungheinrich-Performance-Analyse verifiziert werden. Verschiedene Parameter, wie zum Beispiel Signalstärken oder Datenraten werden nun in der realen Umgebung gemessen. Ist in einzelnen Bereichen die Funkabdeckung zu gering, können so bestehende Access-Points entsprechend versetzt oder zusätzliche Access-Points angebracht werden.
Aus einem Guss
12.01.2010 BAUMA-MOBILES 1/2010
Aus einem Guss
Ab sofort können die meisten Jungheinrich-Stapler bereits ab Werk mit Fahrzeugterminals ausgestattet werden. Der Stapler ist somit nicht ausschließlich in den Material-, sondern zusätzlich in den Informationsfluss eingebunden.
Wacker Neuson bietet seinen kleinsten und kompaktesten Raupendumper TD9 ab sofort mit einem...
Ein Flächenheizer von Wacker Neuson ermöglichte Betonierarbeiten bei laufendem Kühlbetrieb in...
Wie lässt sich ein Standard-Schnellwechsler üblicher Bauart zu einem
vollhydraulischen...
Mit einem neuen Verkaufsbüro und auf einem großen Ausstellungsplatz präsentiert Schladitz...
Nach umfassenden Sanierungsmaßnahmen und einer Bauzeit von fast einem Jahr wurde die ehemalige...
Der für qualitativ hochwertige Muldenkipper bekannte Dumper-Hersteller Bergmann Maschinenbau hat...
Einen Radlader Hyundai HL 760-7 kaufte unlängst das österreichische Transport- und...
Das DOLL-Geschäftsfeld Spezialtransport hat eigens für die Forstwirtschaft einen...
Bisher markierte der 50 t schwere R500LC-7A die Obergrenze bei den Hydraulikbaggern. Nun geht...
nächster: Baukasten: MultiQ
Bookmarken
Permalink
http://www.truck-mobiles.de/redaktion/aus-einem-guss/74170Kommentieren
Ihr Projekt oder Produkt
Kontaktieren Sie uns Kontakt



