Blick in die Zukunft

ANTS basiert auf einer modularen Läsung. Es besteht aus zwei Grundmodulen: dem "Soldaten" mit einer Leistung von etwa 100 kW und dem "Arbeiter" mit einer Leistung von 200 kW.
Beide kännen zusammen oder getrennt arbeiten. Für die Beaufsichtigung der Arbeiten gibt es eine Kabine, die an das jeweilige Modul angeschlossen werden kann. Bei schwereren Arbeiten, die auch eine aktive Beteiligung des Fahrers erfordern, werden die beiden Module miteinander verbunden. Hierzu werden die Hinterräder auf eine schmalere Spurbreite parallel zu den Vorderrädern des anderen Moduls gestellt. Danach werden beide Maschinen aneinander
gekoppelt. So erhält man eine rahmengesteuerte "Känigin", deren Leistung 400 kW beträgt.
Bei der Kabine handelt es sich um eine Kapsel, die an beide Grundmodule angebracht werden kann. Sie ist drehbar und kann sowohl auf, vor als auch hinter dem Grundmodul platziert werden. Die Kabine ist absenkbar, sodass die unfallträchtigste Phase der Arbeit mit landwirtschaftlichen Maschinen - das Ein- und Aussteigensicher und einfach ist.

Die Bedieneroberfläche des Fahrers ist klar und einfach gestaltet, wobei die meisten Befehle per Sprachsteuerung erfolgen. Für die Arbeit wesentliche Informationen erscheinen auf einem Headup-Display (HUD) auf der Oberfläche der Windschutzscheibe, die Maschine verfügt über hervorragende Kommunikationsfertigkeiten.
Für ungehinderte Rundumsicht und entsprechende Sicherheit sorgt die Kabine aus Verbundwerkstoffen. Bei dem
ANTS-Konzeptfahrzeug gibt es im herkämmlichen Sinn kein vorn oder hinten.
Motor und Kraftstoff nach Bedarf. Die Energietechnik wird in den kommenden Jahrzehnten große Fortschritte machen. Kraftübertragung wird auch elektrisch erfolgen und Strom sich auf unterschiedliche Weise erzeugen lassen, wie etwa durch Hochleistungsbatterien, Brennstoffzellen und Turbogeneratoren, oder durch einen hochwertigen Brennstoffmotor, in dem das auf dem Hof erzeugte Biogas bzw. der Biodiesel genutzt werden kann. Die Energiequellen lassen sich je nach Bedarf modular wechseln.

Der Rahmen ist leicht konstruiert und die Räder befinden sich an den Enden beweglicher Arme, die für die aktive Federung, die Einstellung der Bodenfreiheit und das Heben und Absenken von Arbeitsgeräten zuständig sind. Bei minimaler Bodenfreiheit ist hächstmägliche Stabilität bei Straßenfahrten gewährleistet, wobei für Arbeiten auf dem Feld trotzdem eine großzügige Bodenfreiheit mäglich wird. Durch eine Variabilität der Räder kann deren Breite
bzw. die Gräße der Reifenaufstandsfläche angepasst werden, um so Bodenverdichtungen zu vermeiden. ANTS analysiert dazu die Bodenstruktur und optimiert daraufhin die Kontaktfläche mit dem Boden. Mit Verbreiterung der Räder verstärkt sich auch das Profil, wogegen sich die Oberfläche der Räder in der schmalen Einstellung
besonders für den Straßenverkehr eignet.

Unbemannte Arbeiter-Ameise
Der "Arbeiter" hat eine Leistung von 200 kW und ist in der Lage, seine Aufgaben selbstständig auszuführen. In der Standardkonfiguration ist der "Soldat" mit der Kabine ausgerüstet, und es werden mit diesem Maschinenteil alle Arbeiten auf dem Hof erledigt.
Deshalb verfügt er über einen Anbaurahmen, an den sich verschiedene Arbeitsgeräte koppeln lassen. Mit dem "Soldaten" kann auch in engen Bereichen gearbeitet werden, da er sich "verschlanken" lässt. Die meisten Anbaugeräte werden über Elektromotoren und Stellantriebe gesteuert. Ist aber eine traditionelle Hydraulik erforderlich, wird diese auf Wasser basieren.
Der tragende Rahmen ist eine Schiene, die sich von vorn nach hinten wälbt. Die Kabine und die Anbaugeräte lassen sich hieran befestigen.

Das ANTS-Konzeptfahrzeug wurde im Maßstab 1:5 gebaut, wobei die Umsetzung durch das Lighthaus in Gäteborg in Zusammenarbeit mit der Produktentwicklung von Valtra erfolgte. Das Konzeptfahrzeug wird im Laufe des Jahres 2011 auf Ausstellungen und Messen präsentiert.


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ANTS Veltra Zukunft

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