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Ford stellt Ranger Wildtrak X vor

In Kürze: Neben dem Ranger Wildtrak X stellte Ford auf der Nutzfahrzeugshow im britischen Birmingham auch den Fiesta Van und das FordPass Connect-Modul vor

Nach dem Black Edition stellte Ford auf der Nutzfahrzeugshow im April in Birmingham mit dem Wildtrak X eine weitere Sonderversion des europäischen Pick-up-Bestsellers Ranger vor. Besondere Kennzeichen sind die erstmalige Metallic-Lackierung Performance-Blau sowie schwarz abgesetzte Karosserie-Elemente wie Kühlergrill, Sportbügel, Dachreling, Trittstufen, Leichtmetallräder und Wildtrak-Logos. Das verschließbare Laderaumrollo zählt zur Serienausstattung. Im Innenraum des Doppelkabiners sorgen schwarze Ledersitze mit grauen Ziernähten für ein hochwertiges Ambiente. Den Allradantrieb übernimmt der 147 kW (200 PS) starke 3,2-Liter-Turbodiesel in Verbindung mit der Sechs-Gang-Automatik. Der Ford Ranger Wildtrak X kommt dieses Jahr auch in Deutschland auf den Markt. Ebenfalls in diesem Jahr wird Ford den Fiesta Van zurück in seine Nutzfahrzeugpalette holen. Der kleine Lieferwagen basiert auf der neuen Fiesta-Baureihe und kommt als Zweisitzer ohne hintere Seitenscheiben in ausgewählten Ländern auf den Markt.

Für Deutschland ist das Fahrzeug nicht vorgesehen. Außerdem führt Ford das „FordPass Connect“-Modem nun auch für seine europäischen Nutzfahrzeuge ein. An Bord des Transit Connect und Fiesta Van können Geschäftskunden über ihr Fahrzeug als mobilen WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte gleichzeitig nutzen. In Verbindung mit dem sprachsteuerbaren Kommunikations- und Entertainmentsystem Sync 3 mit App-Link und Touchscreen können zudem die Routen mit Navigation und Live Traffic-Updates schneller und besser geplant werden.

Über die zugehörige Connect-App erlaubt Ford Pass die Fernabfrage wichtiger Parameter auch mehrerer Fahrzeuge über einen Account, so zum Beispiel nötige Wartungsarbeiten, Kraftstoffvorrat, Reifenluftdruck, Verriegelung der Türen und Standort des geparkten Fahrzeugs. Einen Ausblick auf emissionsfreien Transportverkehr im urbanen Bereich bietet der Ford Transit Custom PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle), den Ford ebenfalls in Birmingham präsentierte. Die Serienproduktion soll 2019 starten.

Der Ford Transit Custom PHEV verfügt über den vielfach preisgekrönten 1,0 Liter großen Ecoboost-Turbobenziner. Der Dreizylinder treibt den Lieferwagen jedoch nicht direkt an, sondern kommt als Range Extender für einen Elektromotor zum Einsatz. Mit einer vollen Batterie schafft der Transit PHEV, der derzeit in London im Flottenversuch getestet wird, über 50 Kilometer.

Neuvorstellung | Ford Ranger Wildtrak X
Text: Redaktion | Fotos: Hersteller

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